6:30 morgens - das Telefon läutet, Sch... die Zehe ist immer noch dick und schmerzt. Am Telefon ist jener Luxorianer, der uns am Tag zuvor die Tour verkaufen wollte. Ich sage ihm, dass wir auch heute nicht daran interessiert seien und gehe wieder ins Bett. Kaum liege ich klopft es an der Tür. Ich öffne. Es ist unser "Hausgespenst" (wegen seiner Galabiyyas und des Turbans und außerdem ist er unheimlich dürr) und teilt mir in seinem undeutlichen Englisch mit, dass in der Rezeption ein Telefongespräch auf mich warte. Ich frage ihn, ob es der Tour-Verkäufer sei. Er versteht mich nicht. Also humple ich in die Rezeption - aber der Hörer liegt auf der Gabel - ich könnte ihn umbringen - und dann will er noch Bakshish. |
Um 8:30 gehen Ricky, Paty und Christian dann frühstücken und danach ins Mumifizierungsmuseum (die Armen haben das Programm so eingeteilt, dass ich nichts Besonderes versäume). Kaum sind sie weg, mache ich mich wieder im Bett breit und lese weiter - das könnte das erste Mal seit Jahren sein, dass ich im Urlaub ein ganzes Buch lesen kann - aber es fehlen noch 300 Seiten. Plötzlich klopft es an der Tür - es ist unser Hausgespenst - "Cleaning good???" stammelt er und streckt mir die Hand entgegen - wenn das so weitergeht hole ich die Ghostbusters. |
Am Nachmittag steht für die drei der Luxor-Tempel auf der Tagesordnung. Der Tempel ist noch gut erhalten, wobei das Schönste die Phingenallee sein soll.
Den Sonnenuntergang genießen wir noch am Balkon und danach beobachten wir noch ein wenig das Treiben auf Luxors Strassen: die Kaleschen, den Gewürzverkäufer und die Feluken-Besitzer, die versuchen den Touristen eine Bootsfahrt einzureden.
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