Sonntag, 30. September 200I

Hatschepsut-Tempel von oben

Christian und Ricky machen sich schon um 5:30 auf den Weg. Ziel: Tal der Könige und danach über die Berge zum Tempel der Hatschepsut - das Licht zu dieser Tageszeit soll ja phänomenal sein. Sie fahren mit einem Boot auf das Westufer des Nils und danach mit dem Taxi ins Tal der Könige. Offensichtlich lohnt sich die Mühe nur für Ricky. Zitat: "Der Weg ist wunderschön - die Aussicht unbeschreiblich" . Zitat-Christian: "Der Hatschepsut-Tempel schaut aus wie ein Ostblock-Bau".

Blick ins Land

Christian zu früher Stunde

Hatschepsut-Tempel von oben

Hatschepsut-Tempel von oben

wir frühstücken

Mir geht es inzwischen ein wenig besser und Paty und ich beschließen zu frühstücken. Der Kellner erkundigt sich, ob wir gut geschlafen hätten. Als wir ihm mitteilen, dass wir sehr gut geschlafen haben, macht er ein trauriges Gesicht. Es freue ihn zwar, dass wir gut geschlafen hätten, aber leider gibt es kein Frühstück. Beim Anblick unserer entsetzten Gesichter muss er aber lächeln - und serviert das Frühstück. Kaum ist der Kaffee am Tisch schon tauchen Ricky und Christian auf und unser Kellner erklärt Christian, dass er heute nichts bekomme, weil am Vortag ich nicht gefrühstückt habe und heute Christian an der Reihe sei nichts zu frühstücken. Er entpuppt sich als richtiger Witzbold - aber auf eine nette Art und Weise. Auch das Personal im Hotel ist wirklich sehr nett und um meine Gesundheit besorgt, sie wollen sogar einen Arzt rufen.

beim Spaziergang am Nil

Während Ricky und Christian sich von ihrem Ausflug erholen, nützen wir die Zeit um ins Internet-Cafe zu gehen, uns über die politische Lage zu informieren und um ein paar E-Mails an unsere besorgten Geschwister zu schicken.

Blick aufs West-Ufer

Blick auf den Luxor-Tempel vom Nil aus

Ich kann wieder humpeln und darum begleite ich die Gruppe wieder. Wir gehen ins Restaurant "Lotos" Mittagessen. Hier machen Christian und ich Bekanntschaft mit dem ägyptischen Moussaka (wir bestellen es ohne Fleisch) - ein weiteres Nationalgericht - und es schmeckt uns sehr gut. Die Damen essen Fisch, der ihnen auch sehr mundet.

Danach heuern wir Mr. Nubis zu einer Feluken-Fahrt an - der Kerl redet wie ein Wasserfall. Ständig fragt er: "Are you happy?" Anfänglich waren wir das auch - aber die ständige Fragerei nervt. Außerdem will er uns unbedingt zur Bananen-Insel bringen. Dort gibt es Bananen-Palmen und Mango-Bäume. Interessiert uns nicht - meine Schwiegereltern haben das im Garten. Als wir das Boot verlassen und ihn bezahlen verlangt er auch noch Bakshish für den Buben, der uns begleitet hat. Ich möchte dem Jungen 5 Pfund geben, aber Mr. Nubis kassiert das Geld. Ob der Bub jemals etwas davon gesehen hat?

Bein immer schön hoch lagern

Käpt'n Nubis mit Christian und Ricky

Die Bananeninsel

Feluken am Nil

Beim Weg zurück in das Hotel traue ich meinen Zehen nicht - das darf doch nicht war sein - beginnt das Spiel jetzt am anderen Fuß? Um mich etwas zu schonen gehe ich nicht mit abendessen.

Wir geniessen den Sonnenuntergang ...

... von unserem Balkon aus

 

 

 

 

 

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